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Biografie
Vicente Boluda Fos ist der Eigentümer von Boluda Corporacion Maritima, dem zweitgrößten Tochterunternehmen der Welt, mit Sitz in Valencia, Spanien.
Die Firma wurde 1837 gegründet und 1920 unter dem Großvater Boluda Fos auf Schleppboote erweitert. ! Fos hat 1982 übernommen und international ausgebaut.
Boluda Corporacion Maritima besitzt jetzt mehr als 400 Schleppboote in 100 Häfen in 18 Ländern in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika.
Das Unternehmen besitzt auch Divisionen in der Frachtlogistik, Seeterminals, Mooring-Services und der Seeversicherung.
! Fos besitzt auch eine Beteiligung an Bodegas Fos, einem Weingut in der Region Rioja Alavesa des spanischen Baskenlandes.
Finanzvermögen
Informationen zu Finanzvermögen nicht verfügbar.
Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Vicente Boluda Fos
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Vicente Boluda Fos, das mit Logistik und 'Versand' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 9 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 0.6 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.