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Susan Alfond
#1219

Susan Alfond

Herkunft des Vermögens: Schuhe

Nettovermögen

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Biografie

Susan Alfond und ihre drei Geschwister erben ein Vermögen ihres Vaters, der Dexter Shoe Company begann.

Ihr Vater, Harold Alfond, kaufte 1958 eine alte Mühle in Maine und verwandelte sie in einen Schuhmacher, der Millionen Stiefel und lässige Schuhe verkaufte.

1993 verkaufte Harold das Unternehmen an Warren Buffett's Berkshire Hathaway für $420 Millionen Aktien; die Aktien sind jetzt Milliarden von Dollar wert.

Susans jüngstes Geschwister, Peter, starb 2017 im Alter von 65 Jahren aus Malaria, die er während einer Reise nach Afrika zusammenbrach.

Finanzvermögen

Börse
NYSE
Ticker
BRK.A-US
Unternehmen
Berkshire Hathaway Inc. (Cl A)

Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Susan Alfond

Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.

Das immense Vermögen von Susan Alfond, das mit Mode und Einzelhandel und 'Schuhe' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 25 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 1.6 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.

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