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Vladimir Voronin
#2619

Vladimir Voronin

Herkunft des Vermögens: Immobilien

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Biografie

Vladimir Voronin ist Gründer der FSK Group, einer der größten Wohnhäuser in Russland.

Seit 2022 hat Voronin russische Vermögenswerte von ausländischen Unternehmen zu einem Rabatt gekauft, darunter belgische Mineralfirma Sibelco, schwedischer Wohnentwickler Bonava und US-Glashersteller Guardian Glass.

In den 2000er Jahren war sein Vater Alexander Voronin ein großer Anteilseigner einer der größten Baugruppen in Moskau mit einem Umsatz von etwa $1 Milliarde.

Im Jahr 2005 verlor Alexander das Bauvermögen in einem Firmenkrieg mit dem Milliardär Suleiman Kerimov, der später die Vermögenswerte an den russischen Milliardär Oleg Deripaska verkaufte.

Finanzvermögen

Informationen zu Finanzvermögen nicht verfügbar.

Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Vladimir Voronin

Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.

Das immense Vermögen von Vladimir Voronin, das mit Bau und Ingenieurwesen und 'Immobilien' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 11 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 0.7 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.

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