V. Prem Watsa
Herkunft des Vermögens: Versicherungen, Investitionen
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Biografie
Prem Watsa gründete 1985 das Toronto-basierte Finanzdienstleister Fairfax Financial Holdings und bleibt Vorsitzender und CEO.
Geboren in Hyderabad, Indien, Watsa später seinem Bruder in Kanada, und dann eingeschrieben im MBA-Programm der University of Western Ontario.
Er bezahlte seinen Weg durch die Schule, indem er Geräte Tür-zu-Tür verkaufte und nach einem Stint als Investment Analyst 1984 auf sich allein fiel.
Er begann mit dem Erwerb von Versicherungen, modeling seine Geschäfte nach dem Erfolg seines Idol, Warren Buffett.
Fairfax hat jetzt Immobilien- und Unfallversicherungs- und Rückversicherungsinteressen weltweit sowie Beteiligungen an Unternehmen, die BlackBerry und GE umfassen.
Finanzvermögen
Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall V. Prem Watsa
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von V. Prem Watsa, das mit Finanzen und Investitionen und 'Versicherungen, Investitionen' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 18 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 1.2 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.