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#379

Tench Coxe

Herkunft des Vermögens: Risikokapital

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Biografie

Tench Coxe ist seit 1993 an Bord des Chip-Designers Nvidia gedient, der genug Aktien (als Entschädigung) ansammelt, um ein Milliardär zu werden.

Coxe ist der drittgrößte Einzelaktionär von Nvidia, hinter Gründer und CEO Jensen Huang und Vorstandsmitglied Mark Stevens.

Coxe verbrachte mehr als drei Jahrzehnte bei der Venture Capital Company Sutter Hill Ventures, die von 1989 bis 2020 als Geschäftsführer fungierte.

Ende 2021 besaßen etwa 1% der Softwarefirma Snowflake, in der Sutter Hill der früheste Investor war.

Er dient auch im Vorstand der Geldverwaltungsfirma Artisan Partners Asset Management.

Finanzvermögen

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Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Tench Coxe

Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.

Das immense Vermögen von Tench Coxe, das mit Finanzen und Investitionen und 'Risikokapital' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 67 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 4.2 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.

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