Robert Faith
Herkunft des Vermögens: Immobilienmanagement
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Biografie
Bob Faith ist Gründer, Vorsitzender und CEO der globalen Immobilienfirma Greystar, aktiv in Immobilien- und Investitionsmanagement- und Entwicklungsdienstleistungen.
Mit Sitz in Charleston, South Carolina, verwaltet und betreibt das Unternehmen $320 Milliarden in Immobilien auf fünf Kontinenten.
Greystar verfügt auch über eine Investment-Management-Plattform mit mehr als $78 Milliarden von Vermögenswerten unter Management.
Nach dem Studium der Erdöltechnik an der University of Oklahoma und einer MBA in Harvard, Faith bekam einen Job bei Immobilienentwickler Trammell Crow Co.
Er wurde 1988 Partner, bevor er 1991 verlassen wurde, um die Investmentfirma Starwood Capital Partners mit seinem Harvard Klassenkameraden Barry Sternlicht zu starten.
Der Glaube wagte sich 1993 allein, als er Greystar in Houston, Texas gründete.
Finanzvermögen
Informationen zu Finanzvermögen nicht verfügbar.
Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Robert Faith
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Robert Faith, das mit Immobilien und 'Immobilienmanagement' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 36 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 2.3 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.