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Biografie
Peter-Alexander Wacker besitzt rund 10% des Chemieunternehmens Wacker Chemie AG, gegründet 1914 von seinem Urgroßvater Alexander Wacker.
Seit zehn Jahren arbeitete er für BMW, bevor er 1993 als Vorstandsmitglied bei Wacker Chemie war.
Als Wacker im November 2005 öffentlich ging, wurde Peter-Alexander CEO. 2008 trat er nieder und wurde Vorsitzender des Aufsichtsrats.
Wacker Chemie hat einen Jahresumsatz von mehr als 6 Milliarden US-Dollar und verkauft seine Produkte in über 100 Ländern.
Im Jahr 2016 begann das Unternehmen mit der Herstellung von Polysilizium (verwendet für Solarzellen und Halbleiter) in einer neuen Anlage in Bradley County, Tennessee.
Finanzvermögen
Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Peter-Alexander Wacker
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Peter-Alexander Wacker, das mit Fertigung und 'Chemische Erzeugnisse' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 8 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 0.5 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.