Leopoldo Espinosa Abdalá
Herkunft des Vermögens: Pharmazeutische Erzeugnisse
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Biografie
Leopoldo Espinosa Abdalá und sein Bruder Fernando erhalten den Großteil ihres Reichtums aus dem Verkauf ihres Drogenherstellers Rimsa 2016, den er an Tel Aviv-basierte Teva Pharmaceuticals für 2,3 Milliarden Dollar verkaufte.
Leopoldo war vor dem Verkauf Geschäftsführer des privat geführten mexikanischen Unternehmens.
Ihr Vater gründete das Geschäft 1970 als Pharma-Vertriebsunternehmen, bevor es sich in die Fertigung ausdehnte.
Zum Zeitpunkt des Verkaufs war Risma für eine Reihe von patentierten Produkten bekannt, vor allem seine festdosis-Medikament-Kombinationen.
Nach dem Verkauf verklagten Teva Leopoldo und Fernando Betrug und einen Vertragsbruch. Die Anklagen wurden meist abgewiesen; die Parteien ließen sich schließlich für weniger als 200 Millionen Dollar nieder.
Finanzvermögen
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Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Leopoldo Espinosa Abdalá
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Leopoldo Espinosa Abdalá, das mit Gesundheitswesen und 'Pharmazeutische Erzeugnisse' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 11 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 0.7 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.