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#2869

Joseph Nahmad

Herkunft des Vermögens: Art

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Biografie

Joseph Nahmad ist einer von drei Söhnen des späten Kunstmilliardärs Ezra Nahmad, der 2023 starb.

Ezra Nahmad, zusammen mit seinem Milliardärbruder David, war ein internationaler Megadealer der modernen und impressionistischen Kunst.

Zum Zeitpunkt seines Todes lag der Kunstbestand des Bruders, der in einem zollfreien Lager in Genf in der Schweiz gelagert ist, bei fast 7 Milliarden Dollar.

Die Hälfte der Sammlung von Ezra, die Werke von mehr als 30 Blue Chip-Künstlern, von Monet und Matisse bis Renoir und Rothko umfasst, wurde nach seinem Tod gleichmäßig unter seine drei Söhne aufgeteilt.

Die Familie besitzt auch 300 Picassos im Wert von mindestens $1 Milliarde und Immobilien in London, Monaco und den USA.

Finanzvermögen

Informationen zu Finanzvermögen nicht verfügbar.

Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Joseph Nahmad

Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.

Das immense Vermögen von Joseph Nahmad, das mit Finanzen und Investitionen und 'Art' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 10 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 0.6 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.

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