Joseph Grendys
Herkunft des Vermögens: Geflügelverarbeitung
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Biografie
Joseph Grendys betreibt Koch Foods, einen Geflügelprozessor, der unter eigenen Marken und durch private Etikettenprodukte Hühner schlachten, vertreibt und verkauft.
Das $5 Milliarden (geschätzte Einnahmen) Geschäft macht Büffelflügel und Hühnerstreifen für Walmart und Nuggets für Burger King.
Grendys trat Mitte der 1980er Jahre nach dem Studium an der Loyola University in Koch ein, verlockt durch ein 50%-Equity-Angebot von dem ursprünglichen Eigentümer Fred Koch.
Zu der Zeit war es nur ein Einzimmer-Shop mit 13 Mitarbeitern, und sein Hauptgeschäft nahm Knochen aus Huhn und Schneiden das Fleisch.
Grendys kaufte 1992 seinen ehemaligen Chef und integrierte das Unternehmen vertikal, indem er kleinere Futtermühlen und Schlachthäuser aufbaute.
Finanzvermögen
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Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Joseph Grendys
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Joseph Grendys, das mit Lebensmittel und Getränke und 'Geflügelverarbeitung' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 34 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 2.2 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.