Jim Coulter
Herkunft des Vermögens: Private Beteiligung
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Biografie
Jim Coulter ist Executive Chairman und Gründungspartner von Private Equity Riesen TPG, die fast 300 Milliarden US-Dollar in Vermögenswerten verwaltet.
Coulter traf seinen langjährigen Geschäftspartner David Bonderman und arbeitete für den Milliardär Robert Bass. Das Paar ging 1992 nach TPG.
Ihre erste große Sache war eine $66 Millionen Investition in faltering Continental Airlines, die sie letztendlich zu einem Gewinn von $640 Millionen machte.
Coulter ist Absolvent des Dartmouth College und hat seine MBA aus Stanford. Er hat Millionen an beide Schulen gespendet.
Coulter ist auch geschäftsführender Partner von TPG Rise Climate und Co-Managing-Partner von The Rise Funds, einem Impact Investing Arm, der in 80 Ländern 29 Milliarden US-Dollar in Private Assets verwaltet.
Finanzvermögen
Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Jim Coulter
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Jim Coulter, das mit Finanzen und Investitionen und 'Private Beteiligung' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 33 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 2.1 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.