Howard Schultz
Herkunft des Vermögens: Starbucks
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Biografie
Howard Schultz übernimmt Starbucks in den 1980er Jahren und verwandelte ein regionales Kaffeeunternehmen zu einer der weltweit führenden Marken.
Schultz erweiterte Starbucks von 11 Läden auf über 35.000 weltweit und machte es zu einem sozialen Drehpunkt für viele Amerikaner.
Er diente drei Stints als CEO, zuletzt ging er Anfang 2023 zurück.
Schultz erforschte ein Präsidentschaftsangebot von 2020, sagte aber im September 2019, dass er nicht laufen würde, weil es die Wiederwahl von Donald Trump riskieren würde.
Seine Schultz Family Foundation investiert in Ausbildung und Einstellung von Veteranen und Jugendlichen und hilft Veteranen, einen reibungslosen Übergang in das zivile Leben zu gewährleisten.
Mit seiner VC-Firma Maveron Capital investiert Schultz in andere Konsumunternehmen wie Groupon, Madison Reed, Allbirds und Lucy.
Finanzvermögen
Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Howard Schultz
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Howard Schultz, das mit Lebensmittel und Getränke und 'Starbucks' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 26 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 1.6 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.