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Biografie
Farris und sein Bruder Dan erhielten 2011 eine Kombination von 3,5 Milliarden Dollar (Pretax) und verkauften ihr Friacking-Unternehmen an eine Gruppe unter der Leitung von Temasek.
Die Brüder haben mehr als 672.000 Hektar Land in sechs verschiedenen Staaten im ganzen Westen erworben und werden Amerikas 12.-größte Landbesitzer.
Die Brüder begannen ihre Karriere als Stein Maurer, wie ihr Vater, gründeten Wilks Masonry 1995.
Im Jahr 2002 gingen sie ins Fracking, starteten Frac Tech und wuchsen es in einen Öl- und Erdgasriesen, bevor sie weniger als ein Jahrzehnt später kassierten.
Die Brüder investieren auch in Öl- und Gasunternehmen, darunter das Friacking-Unternehmen U.S. Well Services und Datenanbieter Dawson Geophysical Company.
Finanzvermögen
Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Farris Wilks
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Farris Wilks, das mit Energie und 'Erdgas' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 15 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 1.0 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.