Christoph Boehringer
Herkunft des Vermögens: Arzneimittel
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Biografie
Christoph Boehringers Vermögen stammt aus Boehringer Ingelheim, dem weltweit größten privaten Pharmaunternehmen.
Boehringer Ingelheim verfolgt seine Wurzeln auf 1885, als Albert Boehringer eine kleine Fabrik mit 28 Mitarbeitern begann, die Zutaten für Apotheken, Textilhändler und die Lebensmittelindustrie macht.
Bis zum Tod des Gründers hatte das Unternehmen eine Belegschaft von 1.500.
Heute beschäftigt Boehringer Ingelheim 53.000 Menschen und hat eine Präsenz in 130 Märkten.
Einige seiner meistverkauften Medikamente sind solche, die COPD, Anti-Koagulation und Typ-2-Diabetes behandeln.
Christian zusammen mit 14 Mitgliedern der Familie besitzen gleiche Teile des Unternehmens; alle sind Teil der dritten, vierten oder fünften Generation.
Finanzvermögen
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Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Christoph Boehringer
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Christoph Boehringer, das mit Gesundheitswesen und 'Arzneimittel' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 46 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 2.9 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.