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Biografie
Die reichste Person Finnlands, Antti Herlin, ist Vorsitzender der Kone Corporation, der drittgrößte Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen der Welt.
Sein Urgroßvater investierte 1924 in Kone und Herlin war von 1996 bis 2006 CEO.
Kones Produkte erscheinen weltweit an Orten wie Shanghai Hongqiao International Airport und Makkah Clock Royal Tower Hotel in Saudi-Arabien.
Während seiner Amtszeit als CEO erweiterte er den Betrieb durch Akquisitionen und Allianzen und erhielt die Kontrolle des Unternehmens als Belohnung seines Vaters Pekka.
Herlin hält Anteile an der finnischen Medienfirma Sanoma, Inhaber der größten Zeitung Helsingin Sanomat in Finnland.
Herlins Sohn Jussi ist Kones Vizepräsident und seine Tochter Iiris ist im Verwaltungsrat.
Finanzvermögen
Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Antti Herlin
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Antti Herlin, das mit Fertigung und 'Aufzug, Rolltreppe' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 29 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 1.8 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.