Alan Howard
Herkunft des Vermögens: Hedgefonds
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Biografie
Alan Howard gründete Brevan Howard Asset Management, einen europäischen Hedgefonds, der sich auf den Makrohandel spezialisierte.
Das Unternehmen war einst eines der weltweit führenden Makro-Hedge-Fonds, mit Vermögenswerten unter Management-Spitzen auf $40 Milliarden im Jahr 2013.
Eine Reihe von uninspirierenden Renditen führte zu Milliarden von Investorenentnahmen, aber Vermögenswerte sind auf 36 Milliarden US-Dollar nach soliden Renditen in den letzten Jahren zurückgegangen.
2019 trat Howard als CEO auf, um sich ausschließlich auf Investitionen zu konzentrieren und Portfoliomanagern mehr Autonomie zu geben.
Finanzvermögen
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Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Alan Howard
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Alan Howard, das mit Finanzen und Investitionen und 'Hedgefonds' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 23 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 1.5 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.