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Urs Wietlisbach
#1325

Urs Wietlisbach

Herkunft des Vermögens: Private Beteiligung

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Biografie

Urs Wietlisbach ist Mitbegründer der Partners Group, einer schweizerischen Private Equity-Firma, die mehr als 31 Milliarden US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten hat.

Wietlisbach startete 1996 mit Marcel Erni und Alfred Gantner die Partnergruppe, die er bei der Arbeit im Büro von Goldman Sach traf.

Das Trio nahm ihre Firmenöffentlichkeit ein Jahrzehnt später; Wietlisbach besitzt derzeit etwa 5% der Aktien des Unternehmens.

Wietlisbach ist Mitglied des Kuratoriums der Blue Earth Foundation, das sich auf die weltweit investierenden Auswirkungen konzentriert.

Er ist auch Mitglied des Verwaltungsrats der Entrepreneur Partners AG, einem Schweizer Asset Manager.

Finanzvermögen

Börse
SIX SWISS
Ticker
PGHN-CH
Unternehmen
Partners Group Holding AG

Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Urs Wietlisbach

Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.

Das immense Vermögen von Urs Wietlisbach, das mit Finanzen und Investitionen und 'Private Beteiligung' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 23 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 1.5 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.

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