Stephen Cohen
Herkunft des Vermögens: Software
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Biografie
Stephen Cohen gründete die Data Mining-Firma Palantir um die Zeit, als er das College im Jahr 2003 beendete und ist derzeit Präsident und Sekretär.
Cohens Vermögen stammt aus seiner etwa 1,5 % Beteiligung am Unternehmen, die 2020 in einer ungewöhnlichen Direktauflistung veröffentlicht wurde.
Er hat verschiedene Rollen in Palantir, einschließlich ein Stint als Vizepräsident, wo er interviewte so viele 50 prospektive Mitarbeiter pro Woche.
Cohen ist ein Protege des Milliardär-Investors Peter Thiel; er arbeitete für Thiels Heckenfonds, während er im College war.
Cohen hat gesagt, er schlief nicht Dienstags durch Donnerstags während seines letzten Quartals in Stanford wegen seiner Arbeit für Thiels Heckenfonds.
Finanzvermögen
Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Stephen Cohen
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Stephen Cohen, das mit Technologie und 'Software' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 44 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 2.8 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.