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David Shaw
#425

David Shaw

Herkunft des Vermögens: Hedgefonds

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Biografie

David Shaw, ein ehemaliger Informatikprofessor an der Columbia University, ist Gründer von D.E. Shaw, der über 70 Milliarden US-Dollar in Vermögenswerten verwaltet.

Shaw gründete 1988 den quantitativen Hedge-Fonds, der für seine Anwendung von anspruchsvollen mathematischen Modellierung und Algorithmen bekannt ist.

Im Jahr 2002 schuf Shaw ein Exekutivkomitee, um das Unternehmen zu überwachen, und ist seitdem von seinen täglichen Operationen weggegangen.

Mehrere ehemalige Execs haben ihre eigenen erfolgreichen Unternehmen begonnen, darunter der Gründer Jeff Bezos und der John Overdeck von Two Sigma Hedge Fund.

Shaw ist heute Chefwissenschaftlerin der D.E. Shaw Research, einer rechnerischen Biochemie-Forschungsfirma.

Finanzvermögen

Informationen zu Finanzvermögen nicht verfügbar.

Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall David Shaw

Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.

Das immense Vermögen von David Shaw, das mit Finanzen und Investitionen und 'Hedgefonds' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 63 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 4.0 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.

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