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#1594

Beda Diethelm

Herkunft des Vermögens: Hörgeräte

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Biografie

Beda Diethelm ist der Schweizer Hörgerätehersteller Sonovas größter Einzelaktionär mit einem Anteil von 10%.

Diethelm schloss sich 1965 an, was Sonova werden würde, und erhielt ein Stück Eigenkapital vom ehemaligen Eigentümer im Jahr 1980.

Sonova hat einen Umsatz von rund 2,8 Milliarden US-Dollar und ist in Stafa in der Schweiz ansässig und verfügt über Produktionsstätten in Vietnam und China.

Geboren im kleinen Dorf Galgenen, Schweiz, wurde Diethelm zunächst als Auszubildender für einen Radio- und TV-Techniker in Zürich in der Elektronik verbockt.

Bis 1962 war Diethelm Leiter der Produktion und des technischen Leiters von Bommer, einem Zürcher Unternehmen, das ein globaler Anbieter von Hörgeräten war.

Finanzvermögen

Börse
SIX SWISS
Ticker
SOON-CH
Unternehmen
Sonova Holding

Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Beda Diethelm

Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.

Das immense Vermögen von Beda Diethelm, das mit Gesundheitswesen und 'Hörgeräte' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 19 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 1.2 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.

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