Alexander Otto
Herkunft des Vermögens: Immobilien
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Biografie
Alexander Otto besitzt einen Anteil an der Otto Group und ist Mehrheitsaktionär und CEO der ECE Group, einem Gewerbeimmobilienunternehmen, das sich auf Einkaufszentren konzentriert.
Sein verstorbener Vater, Werner Otto, begann das Reich, indem er 1949 in Hamburg ein Post-Ordner-Geschäft gründete.
Mit einem Umsatz von mehr als 15 Milliarden Dollar verfügt die Otto Group über mehr als 40 Unternehmen im Einzelhandel (einschließlich Crate und Barrel), Immobilien und Finanzdienstleistungen.
Seine Mutter Maren und ihre Tochter Katharina teilen ihm in der Paramount Group einen Anteil von 14 %, der Büroimmobilien in den USA besitzt und verwaltet.
Er investierte stark in Einkaufszentren und wurde 2001 zum Anteilseigner des öffentlich geführten Deutschen EuroShops.
Finanzvermögen
Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Alexander Otto
Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.
Das immense Vermögen von Alexander Otto, das mit Immobilien und 'Immobilien' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 47 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 3.0 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.