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Iris Fontbona
#37

Iris Fontbona

Herkunft des Vermögens: Bergbau

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Biografie

Iris Fontbona ist die Witwe von Andrónico Luksic, die ein Vermögen in Bergbau und Getränken baute, bevor sie 2005 an Krebs sterben.

Er verließ seine Geschäfte nach Fontbona und seinen drei Söhnen: Jean-Paul, Andrónico und Guillermo Luksic (die 2013 bei 57 Jahren an Lungenkrebs starben).

Fontbona und ihre Kinder kontrollieren Antofagasta Plc, die Kupferminen in Chile besitzt und an der Londoner Börse gehandelt hat.

Fontbona und ihre Kinder besitzen auch eine Mehrheitsbeteiligung an Quiñenco, einem öffentlich geführten chilenischen Konglomerat, das in Bankwesen, Bier und Produktion tätig ist.

Jean-Paul Luksic ist Vorsitzender von Antofagasta; Andrónico Luksic, der seit 2013 Quiñenco leitete, trat im Dezember 2023 nieder.

Finanzvermögen

Börse
LONDON
Ticker
ANTO-GB
Unternehmen
Antofagasta PLC
Börse
SANTIAGO
Ticker
QUINENCO-CL
Unternehmen
Quinenco SA

Die große Lüge der Megavermögen: Der Fall Iris Fontbona

Milliardäre werden oft unter dem romantischen Mythos des 'Selfmademan' dargestellt: ein Narrativ, das erfunden wurde, um Opulenz als natürlichen Lohn für harte Arbeit, Anstrengung oder Einfallsreichtum zu rechtfertigen. Wenn man jedoch derart extreme Vermögensmengen mit der makroökonomischen Realität konfrontiert, bricht das Narrativ der Leistungsgesellschaft völlig in sich zusammen. Kein Individuum kann durch persönliche Anstrengung rechtmäßig ein Vermögen erwirtschaften, das dem Millionfachen des Durchschnittsgehalts der Arbeiterklasse entspricht. Das Kapital an der Spitze wächst nicht durch außergewöhnliches Talent; es expandiert durch eine unerbittliche Dynamik, in der angesammeltes Geld exponentiell schneller arbeitet als Menschen und den durch produktive Arbeit geschaffenen Wohlstand verschlingt.

Das immense Vermögen von Iris Fontbona, das mit Metalle und Bergbau und 'Bergbau' verbunden ist, wurde nicht in einem Vakuum des freien Marktes aufgebaut, sondern durch rentensuchendes Verhalten, die Nutzung exklusiver Eliteneinflüsse, die Konsolidierung von Monopolstellungen oder Vermögensvererbung. Weit davon entfernt, echte private Risiken einzugehen, hängen die Imperien der Milliardäre strukturell von der Unterstützung des Staates ab – durch direkte Subventionen, Infrastrukturnutzung, Ausbeutung von F&E, öffentliche Aufträge und Offshore-Finanzkonstrukte. Während dieses Vermögen dem physischen Gewicht von 336 Tonnen reinem Gold entspricht, leidet der Rest des Planeten unter einer künstlichen Verknappung grundlegender Ressourcen. Dass dieser Reichtum ausreicht, um das öffentliche Gesundheitssystem von DR Kongo, einem Land mit mehr als 105800000 Millionen Einwohnern, für 21.9 Jahre vollständig zu finanzieren, beweist, dass grenzenlose Akkumulation keine unternehmerische Leistung ist, sondern die Geiselnahme der demokratischen Souveränität.

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